Skip to main content

Start der Seniorenhilfe Steigerwald

Seniorenhilfe Steigerwald hat viele Arbeitsfelder


Burgebrach -
„Dem Menschen helfen – für andere da sein“ – unter dieses Motto stellte der Initiator Michael Mohr die neue Organisation Seniorenhilfe-Steigerwald SHS in Burgebrach. Den Startschuss dafür gab Erster Bürgermeister Georg Bogensperger  zusammen mit Michael Mohr (Seniorenbeauftragter und Zweiter Bürgermeister).

Bürger aus Burgebrach und der Umgebung sollen aufgerufen werden, sich ehrenamtlich für ihre älteren Mitmenschen zu engagieren. Neben Hilfen in Not, Behördengänge, Vermittlung von Beratungen im sozialen Bereich für Gesundheitsfürsorge, Pflegemaßnahmen, Erbangelegenheiten, Organisation von Dienstleistungen, Fahrdienste zum Arzt oder in die Kirche, Haushaltshilfe können auch Besuchsdienste, Spaziergänge, Einkaufsservice, Bring- u. Abholdienste, kleinere Hilfen in Haus u. Garten (zum Beispiel Schnee räumen, Straße k ehren) erledigt werden.

Weiter könne man sich auch die Organisation von Kursen zur Sturzprophylaxe, für Gedächtnistraining, Spielenachmittage oder Lesestunden vorstellen, erläuterte Michael Mohr. Er freute sich, dass er bei Pfarrer Bernhard Friedmann und dem Pfarrgemeinderat bei den Vorbereitungen Unterstützung fand und die katholische Kirche die Trägerschaft für die SHS übernommen hat.

Dem stimmte auch Pfarrer Friedmann zu. Er sei gerne bereit mitzuhelfen, vorgesehene Bereiche zu gestalten und neue Aufgabenfelder zu entwickeln. Nach dem Prinzip der Nächstenliebe sei es stets wichtig, dass der Mensch im Mittelpunkt stehe. Oft werde nur ein äußeres Umfeld geschaffen, der Mensch selbst käme jedoch vielmals zu kurz.

„Als ein großartiges Unterfangen“ bezeichnete Erster Bürgermeister Georg Bogensperger die Einrichtung der Seniorenhilfe. Die bürgerlichen Belange stünden in der Gemeindepolitik stets an erster Stelle, merkte er an. Einkaufsmöglichkeiten, über die Dinge des täglichen Bedarfs hinaus, eine hervorragende Gesundheitsvorsorge sowie Möglichkeiten zur Bildung und Freizeitgestaltung stünden in Burgebrach ortsnah zur Verfügung.

Es sollte aber möglich sein, dass eingeschränkt bewegliche Menschen diese Einrichtungen auch nutzen können. Als einen Ansatzpunkt sieht Bogensperger die geplante Einrichtung der Bedarfsverkehre. Die Politik könne aber nur den „Motor“ bieten, den „Sprit“ lieferten die Akteure vor Ort. So stelle der Markt Burgebrach die Räumlichkeiten und die Ausstattung für ein Seniorenbüro im Bürgerhaus zur Verfügung. Der Markt Burgebrach werde die Organisation im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.

Angebot ist kostenlos

Michael Mohr dankte der Kommune für die Räumlichkeiten und die Unterstützung. Als hilfreiche Partner erwähnte er auch die Leitungen der Caritas-Sozialstation und der Tafel vom Vinzenz-Verein, die Behindertenbeauftragte Monika Baier so wie die Generationenbeauftragte des Landkreises Bamberg, Sina Wicht, die für einen Erfolg dieses Projektes drei Dinge für wichtig erachtet: gute Partnerschaften (mit der Kirche, den Fachdiensten vor Ort, dem Landkreis Bamberg und dem Verein Netzfunke), das Vertrauen der Bevölkerung und Menschen, die sich engagieren.

Bereits am Eröffnungsabend haben sich 16 Bürger für ein „Mitmachen“ bei der SHS entschieden. Das Seniorenbüro hat freitags von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet. Hier können sich die Menschen hinwenden, die Hilfe benötigen oder sich für eine ehrenamtliche Tätigkeiten zur Verfügung stellen. Michael Mohr wies darauf hin, dass das Engagement freiwillig sein soll. Für den Einzelnen werden keine Kosten entstehen.

Seniorenhilfe in der Presse

Neues Projekt  „Miteinander Füreinander da sein“ für Menschen in Not

Die Senioren-Hilfsbereitschaft-Steigerwald – SHS – als gemeinnützige Organisation, ruft alle Bürgerinnen und Bürger von Burgebrach und Umgebung auf, sich an einem aktuellen wie sozialpolitisch bedeutenden Projekt ehrenamtlich zu engagieren.

Unter dem Motto „Miteinander“ und „Füreinander da sein“ initiiert die SHS Burgebrach diese in unserer Gesellschaft an Bedeutung zunehmende freiwillige Nachbarschaftshilfe. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit kirchlichen Einrichtungen, dem Landkreis Bamberg, mit Behörden, der Volkshochschule,  der Schule, dem Altenclub, der „Burgebracher Tafel“ und weiteren Organisationen, z.B. der Caritas-Sozialstation Burgebrach.

 2. Bürgermeister Mohr, Initiator dieser Aktion und bald  „frisch gebackener“  Seniortrainer, sieht aufgrund des demografischen Wandels auch in Burgebrach und in anderen Kommunen dringenden Bedarf für derartiges ehrenamtliches Handeln. Um die Bedürfnisse des Nachbarschafts-Projekts „Miteinander“ und „Füreinander“ seriös einschätzen zu können, will Mohr als Verantwortlicher  im Frühjahr 2013 eine Umfrage unter Bürgern durchführen. Die Ergebnisse sollen zusätzlich auch in einem seniorenpolitischen Gesamtkonzept berücksichtigt werden.

Mit dem Projekt selbst verfolgt die SHS gleich ein Bündel von Zielen. Ein zentrales Anliegen der Aktion besteht darin, alten, kranken und behinderten Menschen ein höchstmögliches Maß an eigenständiger Lebensführung und Selbständigkeit in der eigenen Wohnung zu sichern und langfristig zu ermöglichen. Ein Netz von Dienstleistungen muss deshalb aufgebaut und der jeweiligen Lebenssituation angepasst werden – und dies auch bei zunehmender Hilfs- und Pflegebedürftigkeit. Die konkreten Ehrenamts-Dienste reichen hier vom persönlichen Besuch über Beratung, Organisation,  Einkaufs- und hauswirtschaftlichen Service, Begleit- und Fahrdienste bis hin zu kleinen handwerklichen Hilfen in Haus und Wohnung.

Ehrenamtshelfer sprechen mit Kranken, begleiten bei Spaziergängen, betreuen Kinder, hören zu oder lesen vor; im weiteren Ausbau soll erreicht werden, dass auch pflegende Angehörige  entlastet werden.

Eine große Bedeutung kommt auch der Vermittlung von kompetenzbezogenen Diensten zu, die gerade im Alter oft benötigt werden. Hierzu zählen Beratungen im Betreuungsrecht, im Pflegebereich, bei der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung oder auch bei erbrechtlichen Angelegenheiten.

Parallel zum Projekt sollen „Generationenkontakte“ wie z.B. Schüler-Service für Senioren oder eine „Taschengeldbörse“ entstehen. Bereits jetzt haben sich Mitbürgerinnen und Mitbürger bereit erklärt, freie Zeit für  einige Stunden  zu verschenken. 

Das Büro wird im Bürgerhaus (EG-Vereinszimmer) eingerichtet und ist  wöchentlich am Freitag von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet; die Öffnungszeiten werden voraussichtlich  nach der Einarbeitungsphase auf 2 x wöchentlich ausgeweitet.  Telefonisch erreicht man dann  den/ die Verantwortlichen unter der Nummer 09546 594945. Eine Internet-Seite und Mail-adresse wird eingerichtet; Unterstützung findet die SHS durch den Verein "Netzfunke", sowie durch die Marktgemeinde Burgebrach.

 1. Bgm. Bogensperger wird am Montag, den 28. Jan. 2013 die offizielle Eröffnung begleiten und den "Startschuß" geben!

Nachfragen bzw. Anfragen werden absolut vertraulich behandelt;  weitere Freiwillige/Ehrenamtliche  sind immer willkommen. 

Ihr/Euer Micha Mohr - Seniorenbeauftragter der Marktgemeinde Burgebrach -