Wir laden Sie ein !!!!

!!!!!!!!!! Vortragsreihe zu Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung!!!!!!!!!

Die Seniorenhilfe Steigerwald (SHS) informiert:

Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung können im Bruchteil von Sekunden das Leben verändern.

Was passiert, wenn der Ernstfall eintritt? Wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist, keine Entscheidungen mehr treffen kann?

Dann wird es ernst: Wer nicht vorsorgt hat wird zum Objekt gerichtlichem Handelns – ohne darauf Einfluss nehmen zu können.

Im Ernstfall können sich Ehepartner, beziehungsweise volljährige Kinder und ihre Eltern nicht gegenseitig vertreten. In diesem Zusammenhang ist es auch falsch anzunehmen, dass Vollmachten und Patientenverfügungen nur etwas für ältere Menschen sind.

Ab dem 18. Lebensjahr dürfen Eltern keine Entscheidungen mehr für ihre Kinder treffen. Unfälle oder Krankheiten können aber auch in jungen Jahren jederzeit vorkommen.

Das muss nicht sein, wenn man sich in gesunden Tagen um diese Themen kümmert, so die Meinung der ehrenamtlichen Berater der SHS Joseph Jevtic, Michael Mohr und Lucia Spörlein.

Mit drei Dokumenten lässt sich für den Ernstfall vorsorgen: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Die Seniorenhilfe Steigerwald bietet Ratsuchenden Hilfe beim Ausfüllen ihrer Vorsorge-Dokumente an.

Eine Beglaubigung oder eine notarielle Beurkundung der Dokumente ist vom Grundsatz her nicht nötig.

Beglaubigungen von Unterschriften sind in der Regel dann notwendig, wenn mit einer Verfügung oder Vollmacht auch auch Immobilienangelegenheiten geregelt werden sollen.

Diese Bestätigung der Echtheit von Unterschriften kann durch die Betreungsstelle bei Landratsamt (nach vorheriger Terminabsprache) oder notariell erfolgen.

Kurse für pflegende Angehörige

21.04.2020 - TEIL 1 EINFÜHRUNG ZUM PFLEGEKURS GEM. §45 SGB XI  

Der Pflegebedürftige – Wahrnehmen und Beobachten des Pflegebedürftigen;  

Ausstattung der Wohnung/des Zimmers/des Bettes eines Pflegebedürftigen;  

Beobachten und Wahrnehmen des somatischen und psychischen Befindens  

28.04.2020 - TEIL 2 DIE INDIVIDUELLE SITUATION DES PFLEGEBEDÜRFTIGEN  

Schonender Kleidungswechsel;  Körperpflege (inkl. Zahn- und  Mundpflege, Haarwäsche);  

Richten und Beziehen des Bettes eines bettlägerigen Pflegebedürftigen  

05.05.2020 - TEIL 3 MOBILISATION  

Bewegen und lagern im Bett; Transfer vom Bett zum Rollstuhl; Einsatz von Hilfsmittel; 

Hilfe beim Gehen und Stehen; Vermeidung von Dekubitus, von Kontrakturen, von Thrombosen, von Stürzen 

12.05.2020 - TEIL 4 RESSOURCEN VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN  

„Verpflichtung“ zur Pflege des Pflegebedürftigen vs. „Verpflichtung“ zur Selbstpflege;  

Physische und psychische Belastungen,  Umgang mit Belastungen; Anregungen zur Selbstpflege  

19.05.2020 - TEIL 5 ERNÄHRUNG UND NAHRUNGSAUFNAHME/AUSSCHEIDUNG  

Essen und Trinken eines bettlägerigen Pflegebedürftigen;  bei Schluckproblemen Umgang mit Kontinenzproblemen  

26.05.2020 - TEIL 6 BETREUUNGSRECHT  

Vorsorgevollmachten, Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung,  Freiheitsentziehende Maßnahmen 

Der Kurs findet jeweils von 17-19 Uhr in den Räumlichkeiten der                                                                  

Caritas-Diakonie Schulträger gGmbH Bamberg, Hainstr. 59, 96047 Bamberg 

(Barrierefreier Zugang über den Hof)              

Kosten: 90 € 

Anmeldung über die Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg  

Telefon: 0951 – 20 83 501 oder per  E-Mail: info@pflegeberatung-bamberg.de 

Die Rückerstattung der Kosten ist durch die Krankenkasse möglich.